Herzlich willkommen bei der Bürgerstiftung Kehl!
Wir freuen uns, dass Sie sich für unsere Arbeit interessieren! Auf dieser Seite erhalten Sie umfassende Informationen über unser gesellschaftliches Engagement, unsere vielfältigen Projekte und Aktivitäten, die wir gemeinsam mit der Kehler Gemeinschaft umsetzen. Als Bürgerstiftung setzen wir uns für die nachhaltige Entwicklung und das Wohl unserer Stadt ein – sei es durch die Förderung von Bildung, sozialen Initiativen oder kulturellen Angeboten.
Ihre Möglichkeiten, mitzumachen
Ob Sie uns mit Ihrer Zeit, durch Spenden oder kreative Ideen unterstützen möchten – jede Form der Mitwirkung ist wertvoll. Wir glauben daran, dass jeder Beitrag zählt und zusammen können wir viel erreichen. Erfahren Sie mehr über die verschiedenen Möglichkeiten, wie auch Sie sich für die Bürgerstiftung engagieren können.
Lernen Sie uns kennen und werden Sie Teil unseres Netzwerks!
Tauchen Sie ein in unsere Projekte, lassen Sie sich inspirieren und entdecken Sie, wie Sie selbst aktiv werden können. Zusammen gestalten wir Kehl noch lebenswerter!

Aktuelles & Berichte
Ein Nachmittag voller Herz
Im Seniorenzentrum „Am Wasserturm“ schenken Kinder der Söllingschule den Bewohnern Musik, Nähe und Liebe – und machen Mutter- und Vatertag unvergesslich
von Hans-Jürgen Walter
An jedem Tag sollte Muttertag und Vatertag sein! Darin sind sich alle einig im Seniorenzentrum „Am Wasserturm“ an diesem Samstag vor dem jeweiligen Ehrentag für die Mütter und Väter. Es wird ein ganz besonderer Tag für die Bewohner der Einrichtung im Wohngebiet Schneeflären: Sie bekommen Besuch vom Chor der Söllingschule.
Erwartungsfroh kommen die Heimbewohner im Aufenthaltsraum zusammen, liebevoll umsorgt von Élodie, Sofia und Luca. Die Zehntklässler vom Einstein-Gymnasium gehören zu den Schülern, die sich im Demenz-Projekt der Kehler Bürgerstiftung bei der Betreuung in den Kehler Seniorenheimen engagieren. Die drei Einsteiner stehen an diesem Nachmittag dem Betreuungsteam der Einrichtung mit Yudit Hossein, Marco Heuberger und Leiterin Lucia Ehret-Benz zur Seite, zeigen Herz und halten Hände.
„Schenken mit Herz und Händen“ – unter diesem Motto steht der Gottesdienst zum Auftakt. Gemeindereferentin Elvira Rich-Armas stellt Mütter und Väter in den Mittelpunkt – die meisten der Heimbewohner sind selber Mutter oder Vater. In einem Schatzkästlein sind auf Papierfahnen geschriebene Begriffe, die für eine familiäre Gemeinschaft wichtig sind. Sie werden um das große Herz an der Stirnfront gepinnt. Schutz ist jetzt dort zu lesen, Vertrauen und Gemeinschaft, Heimat und Zuhause – und Liebe.
Herz und Liebe bestimmen auch den Auftritt des Sölling-Chors. Die 15 Mädchen und Buben haben gute Laune mitgebracht. „Hallo, Servus“ begrüßen sie ihre Zuhörer und müssen diese nicht lange bitten, dass sie mitklatschen. Begeistert tun sie das! Lehrerin Marion Knopisch gestaltet wöchentlich eine Chorstunde an der Söllingschule, an der Schüler der zweiten bis vierten Klasse freiwillig und kostenlos teilnehmen können. Die Finanzierung übernimmt die Bürgerstiftung. Ohne diese Förderung könnte der Musikunterricht nicht stattfinden.
Das Kinder- und Jugend-Projekt der Stiftung wird von Suzanne Da Costa-Kunz geleitet. Weil sie vom Eifer der Schüler so angetan ist, lässt es sich die Konzertmeisterin nicht nehmen, den Chor auf ihrer Violine zu begleiten. Sie und Marion Knopisch haben zuvor auch den Gottesdienst mit besonderer Wärme musikalisch umrahmt. Jetzt begleitet das Instrumenten-Duo den Schülerchor. Und dieser wiederum holt sich „singende Verstärkung“: Gerne stimmen die Heimbewohner in die Lieder mit ein, wie etwa bei „Alle Vögel sind schon da“ oder „Der Mai ist gekommen“.
Und bekommen dafür herzlichen Applaus von den Kindern. Und Lob aus berufenem Munde: „Wenn unsere Zuhörer mitsingen, dann ist das ein richtig schöner großer Chor“, sagt Dirigentin Knopisch. Zwischendurch stellen sich Schüler solistisch vor, wie Aaliyah mit ihrem Cello oder Luca, der mit seiner Gitarre vorgibt, welches Lied als nächstes dran kommt. Klar, erraten das die Bewohner und begleiten den Chor: „Der Kuckuck und der Esel“. Philipp lässt in seinem Lied den Astronauten „die Welt von oben zeigen“. Über „Buchstabendreher“ klärt der Chor bei „Eibel’s“ Lied auf, denn es geht um Liebe – wie auch im Song von Diana.
Mit Liebe hat die ganze Söllingschule für die Bewohner des Seniorenzentrums „Am Wasserturm“ gebastelt. Und der Chor verteilt nun Schmetterlinge, Bäume, Blätter, die viel Glück wünschen und mit handschriftlichen Gedichten – und Blumen. Von der Einrichtung gibt es für die Schüler eine Halskette mit einem Notenschlüssel als Anhänger und für die Heimbewohner eine Pergamentrolle mit Herz und Herzensspruch.
„Gib mir die Hand“ – dieses Lied lernen zum Abschluss die Senioren die Schulkinder. Und im Nu erklingt der vereinte Chor: „Unsere Hände schließen den Kreis… lebe wohl auf Wiedersehen!“ Und alle sind sich an diesem Samstag im Seniorenzentrum „Am Wasserturm“ einig: Muttertag und Vatertag sollte an jedem Tag sein!
Sölling-Chor singt beim Bürgerfest
Beim Bürgerfest, das die Kehler Bürgerstiftung anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens am Samstag, 27. Juni, feiert, ist auch der Chor der Söllingschule zu hören. Zu seinem Repertoire gehören dann auch Ausschnitte aus seinem Musical „Kunterbunt“, das der Chor vor den Sommerferien für die Schulgemeinschaft aufführen wird.
Zehn Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Institutionen haben am 29. September 2006 die Bürgerstiftung Kehl gegründet. Nun feiert sie Geburtstag. Zum Bürgerfest am letzten Juni-Samstag ist die Bevölkerung von 15 bis 21 Uhr eingeladen, in und um die Feldscheune die Stiftung kennenzulernen. Geförderte Gruppen und Vereine stellen sich vor, ebenso werden Leuchtturmprojekte der Stiftung präsentiert. Es gibt Auftritte (z.B. Theater der 2 Ufer und die Theaterwelt), Filmbeiträge (Zweierpasch), Darbietungen von Schulen, Spielangebote für Kinder, eine Tombola und Bewirtung.
Wo Stimmen Herzen öffnen
Wie gemeinsames Singen im Seniorenzentrum „Am Wasserturm“ Erinnerungen weckt, Gemeinschaft stärkt und neue Lebensfreude schenkt
Von Hans-Jürgen Walter
Dort wo man singt, da lass dich ruhig nieder… Es ist Montagvormittag. Den Gemeinschaftsraum des Wohnbereichs „Bärmatt“ im Kehler Seniorenzentrum „Am Wasserturm“ füllt eine große sitzende Runde. Fast 40 Heimbewohner, zum Teil an Demenz erkrankt, bilden einen besonderen Chor. „Danke für diesen guten Morgen“ erklingt das Begrüßungslied. Gesungen voller Inbrunst. Dankbarkeit und Zuversicht schwingen mit.
Das Volksliedersingen ist mittlerweile fester Bestandteil im Angebot der Senioreneinrichtung im Wohngebiet Schneeflären. Im Chor herauszuhören sind kräftige Männerstimmen. Es sind die von sieben Sängern im Alter von 75 bis 90 Jahren des einstigen „Männerchors-Liederhalle“ Kehl-Sundheim, der sich 2023 aufgelöst hat. Sie bilden den Kern jener Gruppe, die sich noch immer jeden ersten Donnerstag im Monat im Sundheimer „Sternen“ trifft – und dabei das eine oder andere Lied singt.
„Singen war und ist unsere Leidenschaft“, erzählt Ernst Fus. Er und Jörg Armbruster sind Freunde aus gemeinsamer Jugendzeit in Haslach. Armbruster ist bis 2023 Vorstands-Vorsitzender der Bürgerstiftung Kehl und bis Oktober 2024 hat er auch den Vorsitz im Demenz-Fachausschuss der Stiftung inne. In einer Ausschuss-Sitzung stellen die damalige Leiterin Verena Rohde und Lucia Ehret-Benz vom Seniorenzentrum „Am Wasserturm“ ihr Liederheft für ihre Gesangsstunden vor mit dem Wunsch, dieses Angebot extern zu öffnen.
Über das Wie musste Jörg Armbruster nicht lange überlegen. Und hatte Ernst Fus schnell überzeugt. Und dieser wiederum weitere „Sänger i.R.“ – und schließlich Lucia Ehret-Benz, Betreuungsleitung der Einrichtung „Am Wasserturm“: Sie werden begeisterte Partner. Wichtig sei ihre Begleitung mit der Gitarre. Sie gebe nicht nur zum Singen den Ton an, „sondern sie ist die Seele des Ganzen und hält diese Runde zusammen“, lobt Ernst Fus.
Im Mai kann das Volksliedersingen nun den ersten Geburtstag feiern. Es trägt dazu bei, dass die Heimbewohner nicht so isoliert sind. Die Scheu gegenüber fremd (gewordenen) Menschen geht verloren. Zusätzlich zu den Sängern kommen inzwischen weitere Besucher von außerhalb zum montäglichen Singen: Angehörige, befreundete Bekannte, oft auch Enkelkinder.
Jeden Montag steht „Wunschkonzert“ auf dem Programm. Lucia Ehret-Benz hilft beim Erinnern an diese beliebte Radiosendung unter dem Titel „Vom Telefon zum Mikrofon“ mit den Moderatoren Heinz Siebeneicher, Karl Heinz Wegener oder Sigi Harreis – ein Strahlen macht sich in den Gesichtern breit. Und gleich kommt der erste Wunsch: Nummer 10 im Liederheft, „Wenn wir erklimmen“, ein schwungvoller Start.
Das in der Einrichtung selbst erstellte Liederheft ist eine Sammlung mit schönen, bekannten Melodien zu Wandern, Natur, Wald, Meer, Tages- und Jahreszeiten, Heimat, Liebe und mehr. Einfach eine wertvolle „Volkslieder-Schatzkiste“. „Das Repertoire umfasst großteils das, was wir in den 50er-Jahren schon gesungen haben“, konstatiert Johannes Huber. Neben Liedern aus der Kindheit sind auch Schlager dabei, von Peter Alexander oder Freddy beispielsweise. Melodien der Erinnerung!
„So wird Singen mehr als nur Therapie“, erläutert Lucia Ehret-Benz. Singen wirkt sich auf das Wohlbefinden aus. Es setzt Glückshormone frei, kann die Stimmung verbessern und Schmerzen lindern, Stress abbauen. Singen in der Gruppe steigert das Gefühl der Zusammengehörigkeit und Empathie, es verstärkt soziale Bindung.
„Bei den Teilnehmenden sind positive Veränderungen feststellbar“, sagt Lucia Ehret-Benz. Singen mache geistig fitter. Seit dem Volksliedersingen seien etliche Bewohner neu belebt. Das spüren auch die Sänger. „Es kommt was zurück“, freut sich Erich Barthel. Es gehe um Spaß und Freude, um das Miteinander. Mittlerweile kennt man sich schon. „Wie geht’s?“, habe er eine Bewohnerin gefragt, erzählt Johannes Huber. „Jetzt, wo ich neben Dir sitze, geht’s mir gut“, hat sie geantwortet.
„Wem Gott will rechte Gunst erweisen“, dem Wanderlied folgt der Schlager „Seemann“. Mit leuchtenden Augen geht es singend in die Berge, ans Meer und wieder in die Berge, in den Schwarzwald. Es wird mit Feuereifer gesungen. In der Runde singt auch Heide Hilzinger mit. Sie hat einen Stiftungsfonds in der Bürgerstiftung. Beide unterstützen das Volksliedersingen, überzeugt von dessen positivem Einfluss. Mit dabei sind auch die beiden Zehntklässler des Einstein-Gymnasiums Élodie und Luca, die wie etliche weitere Schüler im Demenz-Projekt der Bürgerstiftung bei der Demenz-Betreuung in den Kehler Seniorenheimen mitwirken.
„Ich freue mich auf jeden Montag, wenn ich meine Stimme anbieten kann“, versichert Karl-Heinz Heitzmann. Robert Kehret, Georg Leible und Kurt Nückles vervollständigen die Sänger-Gruppe. „Diese Gruppe, dieses Volumen, dieser Gesang reißt die Bewohner mit“, schildert Lucia Ehret-Benz. Die Singstunde sei wie ein Feiertag für alle Beteiligten: Dort wo man singt, da lass dich ruhig nieder!
Zukunft in Kork gesichert
Die Initiative „Family Light“ des Evangelischen Kirchenbezirks Ortenau findet auch in Kehl viel Zuspruch. In Kork kann das Projekt dank der Bürgerstiftung Kehl langfristig finanziert werden.
Von Nathalie Schneider
Die Initiative „Family Light“ des Evangelischen Kirchenbezirks Ortenau ist stetig am Wachsen. Erst im vergangenen November kamen zwei der sogenannten „Glühwürmchen“-Gruppen für junge Familien in Neumühl und Kork hinzu (wir berichteten). Für Kork steht nun fest: Das dortige Format, das nun im neuen Anselm 4.0 stattfindet, kann langfristig finanziert werden.
Möglich ist das durch die Bürgerstiftung Kehl (BSK) – genauer: durch den verstorbenen Helmut Schneider. Korker durch und durch, setzte er sich nicht nur zu Lebzeiten aktiv für sein Dorf ein, sondern sorgte auch dafür, dass die evangelische Kirchengemeinde vor Ort auch nach seinem Ableben gefördert wird. So äußerte Schneider in seinem Testament den Wunsch, einen Teil seines Erbes der BSK zu vermachen – zweckgebunden für ein Projekt der evangelischen Kirchengemeinde.
Mehrere Tausend Euro
Das Projekt, das davon profitiert, ist „Family Light“ – ein Format, das junge Familien nach der Geburt eines Kindes unter anderem durch Krabbelgruppen, die „Glühwürmchen“-Gruppen, begleitet. „Und das finde ich sehr gut, weil ich den Bedarf einfach sehe“, freut sich BSK-Vorsitzende Barbara Tonnelier. Mit rund 4300 Euro pro Jahr kann das Format, das in bestimmten Fällen auch an die Frühen Hilfen und weitere Beratungsstellen vermittelt, nun langfristig in Kork finanziert werden.
Sybille Krause, die evangelische Gemeindepfarrerin in Kork, kannte Schneider persönlich: „Er hat wörtlich das Zeitliche gesegnet.“ Denn die finanzielle Sicherung des Projekts komme nun den Jüngsten zugute – ein „Segen“, der über seine Lebzeit andauert.
Auch der Willstätter Pfarrer Christian Meyer schätzt diese Förderung sehr. „Das brauchen wir mehr“, betont er. Denn die langfristige Finanzierung sei es letztlich, die solche Projekte zur Prävention erst möglich mache. Deshalb wünscht er sich, dass es in Zukunft auch in weiteren Ortschaften, wo das Projekt läuft, eine mittel- bis langfristige finanzielle Sicherung gibt.
„Als Kirche gehen wir in Vorleistung“, sagt er. Doch nur durch Spenden und Förderungen, die zu den Rücklagen hinzukommen, könne der Finanzierungs-Akku sich „immer wieder neu aufladen“. Durch die notwendigen Einsparungen, die auch die Kirche vornehmen muss, werden Stiftungen für solche Projekte daher immer wichtiger.
Weitere Gruppen starten
Für Barbara Tonnelier fließt das Geld in ein wichtiges Projekt. „Ich sehe es als absolute Notwendigkeit, den Eltern früh zur Seite zu stehen.“ Auch in Auenheim, Leutesheim und Sand wird dies demnächst möglich sein – hier hat „Family Light“ erst kürzlich begonnen. Die ersten „Glühwürmchen“ treffen sich wohl im Mai.
Trommeln macht Spaß
Das Musik-Projekt der Bürgerstiftung Kehl wurde 2024 breiter aufgestellt. Am Donnerstag (4. April2025) fand in der Guggenmos-Schule ein „Drum Circle“ mit Kindern und deren Eltern statt.
Von Karin Bürk
Im Rahmen des Leuchtturmprojektes der Bürgerstiftung Kehl (BSK) stand am Donnerstag für Erwachsene und Jugendliche in der Guggenmos-Grundschule eine besondere Schulstunde auf dem Stundenplan: "Drum Circle" unter Leitung von Dietmar Göppert.
Seit 2024 wurde die musikalische Förderung von Kindern auf eine breitere Basis gestellt, damit mehr Kinder von einem musikalischen Angebot und seinen positiven Auswirkungen auf Emotionen, Konzentration, Gedächtnis und der Freude an der Musik profitieren können. Die Zielgruppe sind Grundschulkinder, die von einer Fachkraft, bezahlt von der BSK, in einer AG außerunterrichtlich gefördert werden. Ohne diese Förderung könnte dieser "Unterricht" nicht stattfinden. Bei Aufführungen in der Schule und in Altenheimen zeigen die Kinder stolz ihre neu erworbenen Fähigkeiten. Dabei lernen sie, gemeinsam auf ein Ziel hinzuarbeiten und werden durch den Erfolg in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt.
Seit 2025 werden in der BSK verstärkt Projekte zur Förderung von Kindern und Jugendlichen finanziert, zum Beispiel Team4Winners, ein sportliches Angebot an Schulen. Ursprünglich hieß das Projekt "Musik-Förderprojekt für Kinder und Jugendliche" und wurde ab dem Sommersemester 2015 realisiert. Mit der Erweiterung dieses Leuchtturmprojekts 2024 wurde die "Musik" im Namen weggelassen, um auch andere Aktivitäten und Initiativen im Zusammenhang mit Kindern und Jugendlichen fördern zu können.
Da die Bürgerstiftung Partner der Hebelschule ist, fand am Donnerstag in der Josef-Guggenmos-Grundschule (früher kleine Hebelschule), ein "Drum Circle", sprich eine Trommel-Stunde, statt. Der pensionierte Musik-Pädagoge Dietmar Göppert ist zertifizierter „Drum Circle Facilitator“ und erfahren in der Leitung von „Drum Circles“. Zahlreiche Pädagogen, Eltern und Kinder sind der Einladung gefolgt und saßen in einem Stuhlkreis vor großen und kleinen Trommeln oder hatten eine Handtrommel in der Hand. Göppert stand in der Mitte des Kreises und fungierte als Dirigent. Spontan und ohne Leistungsdruck wurden auf den von Göppert zur Verfügung gestellten Trommeln musiziert.
Dass der ehemalige Musiklehrer und spätere Konrektor an der Theodor-Heuss-Realschule in Offenburg selbst großen Spaß an der Sache hatte, war ihm immer wieder deutlich anzumerken. Voller Schwung gab er den zu trommelnden Rhythmus an. Es wurden mal leise, mal laute oder auch kräftige Trommeltöne den Instrumenten entlockt. Aus dem anfänglichen Klangchaos schälten sich zunehmend musikalische Rhythmen, die am Ende das mehr und mehr ausgewogene Klangbild bestimmten. Auf jeden Fall hatten alle Anwesenden eine Stunde lang große Freude und riesigen Spaß an der Sache.
Nächste Veranstaltungen
JAPAN & ich - eine Performance mit Pop up Buch/ Ilse Teipelke
Die renommierte Künstlerin und unsere Mitstifterin Ilse Teipelke verbindet kritische Gesellschaftsbilder mit poetischen Metaphern und verschiedenen Medien. Nach einem Japan-Aufenthalt zeigt sie vor Ort gewonnenen Eindrücke auf ungewöhnliche Art.
Jubiläumsveranstaltung
Auftaktveranstaltung zum 20-jährigen Jubiläum der Bürgerstiftung Kehl





